Heute bin ich 10,28 km gelaufen, habe damit 14.696 Schritte absolviert, fühle mich mit vier Schlafzyklen ausgeschlafen und habe zum Frühstück ein leckeres Müsli mit 375 Kilokalorien gegessen. Was sagt das über mich aus? Nun, einzeln betrachtet sind die Daten bereits recht interessant – vielleicht sollte ich jedoch meine Laufstrecke dem Schlaf anpassen oder etwas anderes essen, um mich besser auf meine Joggingrunde vorzubereiten. Auf Grund der Tatsache, dass ich aus meinen Rohdaten hilfreiche Statistiken für mich selbst generieren möchte, sehe ich, dass ich ein Teil der Quantified-Self-Gruppe bin. Einer Gruppe, die ihre analogen Daten mit Hilfe vieler Tools digital sammelt, um diese zur Selbstverbesserung auszuwerten. Beispielhafte Übersicht zur Nutzung elektronischer Geräte zur Überwachung des Gesundheitszustandes (Quelle: Statista) Quantified Self als Instrument zur Selbsterkenntnis und -optimierung Inzwischen sind viele Bereiche meines Lebens mit Hilfe verschiedener Soft- und Hardware digital abbildbar und damit auch auswertbar. Als jemand, der mehr über sich selbst erfahren möchte und Gadgets wie Fitnesstracker oder andere Produktivitätstools regelmäßig nutzt, gehöre ich in Deutschland zu einer steigenden Anzahl an Personen, die mehr über sich selbst und ihr Alltagsleben wissen möchte. Ich bin damit ein Anhänger der Bewegung „Quantified Self“, deren Ziel hauptsächlich der Erkenntnisgewinn bezüglich persönlicher, gesundheitlicher, sportlicher […]